Flake vom Huthübel
13.04.2002 - 26.04.2007
| Geboren am: | 13.04.2002 |
| Gestorben an: | 26.04.2007 an Blutkrebs |
| Züchter: | Fam. Rehm, Hormersdorf/ Erz. |
| Spitznamen: | Flaky, Dicker, Babybär, Flegel, Freeeeed |
| Gewicht: | 47 kg |
| Größe: | 68 cm |
| HD: | mittel-schwer (nicht offiziell ausgewertet) |
| ED: | 3 (FCP, beidseitig operiert) |
| Flake mochte: | Autofahren, Fressen, Schlafen |
| Flake mochte nicht: | Tierärzte, frühes Aufstehen |
Flake wurde am 13.04.2002 per Kaiserschnitt geboren. Es waren ursprünglich 11 Welpen, von denen aber nur 6 überlebten. Es waren eine Hündin (Fränzi) und neben Flake noch 4 Rüden (Filou, Faro, Felix, Feodor). Leider hatte Flakes Mama Alexa eine Narkosevergiftung, von der sie sich nicht mehr erholte und 3 Wochen nach der Geburt ihrer Welpen erlöst werden musste. Die Kleinen wurden nun mit der Flasche und mit Hilfe der anderen Hündin der Züchter, Espe, großgezogen.

Mit knapp 9 Wochen zog er bei uns ein. Unser erster Hund.
Er war ein sehr mäkeliger Hund - er fraß sehr schlecht und war bis zu seinm 2. Lebensjahr spindeldürr. Danach fraß er zunehmend besser und nach der Kastration mussten wir aufpassen, dass er nicht zu dick wurde. Er hat gerne mit seinen Hundekumpels gespielt und war gerne mit dem Auto unterwegs. Sein Markenzeichen waren die vielen Lautäußerungen, die er bei jeder Art von Freude von sich gab. Jodeln konnte er wunderbar und er konnte so schön "erzählen".
Flakes Leben war bestimmt durch seine schweren Knochenkrankheiten. Er war nie so aktiv wie ein gesunder Hund und mit zunehmenden Alter wurde es immer offensichtlicher. Zuerst musste der linke Ellenbogen operiert werden, später folgte dann der rechte. Die Hüftarthrose machte immer wieder große Probleme. Er hatte schmerzhafte Schübe. Durch die ganze Fehlbelastung hatte er einen Kreuzbandanriss, der glücklicherweise ohne OP wieder ausheilte. War eine Schonungsphase vorbei, kam schon die nächste. So richtig auf die Beine kam er nicht mehr. Im Frühjahr 2007 hatte er dann einen leichten Bandscheibenvorfall und kaum erholt, fraß er plötzlich schlecht und war erschöpft. Es wurde eine vergrößterte Milz festgestellt und eine Anämie. Die Ursachenforschung war schwierig, weil er rasenschnell abbaute und ns die Zeit davon lief. Er brauchte letztlich eine Bluttransfusion damit wir überhaupt noch eine Chance hatten die Ergebnisse der Bluttests zu erhalten. Er reagierte überhaupt nicht auf Medikamente und schnell war klar, dass es eine ganz typische Form des Krebses bei Berner Sennenhunden war: Maligne Hystiozytose.
Am 26.04.2007 war er so schwach, dass wir ihn bei uns zu Hause erlösen ließen. Er ist ganz ruhig auf einer Decke im Kreise der Familie in seinem geliebten Garten eingeschlafen. Er ist unvergessen.
